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Generationskonflikte Auseinandersetzungen zwischen den Generationen werden häufig auf zwei Ebenen ausgetragen. Einerseits gibt es aktuelle Anlässe für einen Streit, wie z.B. die Hofübergabe, die Frage des Altenteils oder die verschiedenen Auffassungen zum Rollenverhalten, andererseits liegen dahinter oft grundsätzliche Bedürfnisse, welche die einzelnen Personen in ihrer Persönlichkeit betreffen. Die o.g. Konfliktanlässe geben daher für einen handfesten Streit zwischen den Generationen genug her. Mit dem äußeren Anlass werden oft wichtige Bedürfnisse der Konfliktpartner berührt, die, wenn sie unausgesprochen bleiben, zu verhärteten Positionen führen können. Dazu kommen die Wertvorstellungen, nach denen wir leben wollen und die von Generation zu Generation veränderlich sind. Gerade in der heutigen Zeit sind viele Werte im Wandel begriffen, z.B. wie die Familienstruktur auszusehen hat oder die Vorstellung von Arbeit und Freizeit. Generationskonflikte entwickeln sich leicht zu Teufelskreisen, aus denen die betroffenen Familien bzw. Personen aus sich selbst heraus nicht auszubrechen vermögen. Die Beziehung ist größtenteils gestört und das Familiensystem durch gegenseitige Schuldzuweisungen oder Rollenfestlegungen geprägt. Andererseits besteht der gemeinsame Wunsch, äußerlich als "stimmige Familie" zu wirken und dies erschwert den Weg, rechtzeitig Beratung durch unparteiische Dritte einzuholen, was erfahrungsgemäß nötig ist, um die Kommunikation wieder in Gang zu bringen. Mediation ist eine echte Chance hier etwas zu tun.
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